Maria Himmelfahrt (Asenovgrad)

Die Kirche Maria Himmelfahrt[1] bulgarisch: Bogoroditsa-Uspenie in der Stadt Asenovgrad im Oblast Plowdiw, deren Erbauung als Erweckungskirche der bulgarischen Wiedergeburt mit dem Jahr 1821 begonnen wurde, deren eigentliche Bau durch die Schaffung der Ikonen eine Sachari Sograf (eigentlich: Sachari Christowitsch Dimitrow, bulgarisch Захарий Христович Димитров; * um 1810 in Samokow; † 14. Juli 1853 ebenda) und den Fresken einer Samakov Schule[2] erst in den Jahren bis 1830 bis 1833 erstrahlte, letztendlich erst in den Jahren 1875 bis 1880 einen gesondert stehenden Kirchturm dazu erhielt, welcher durch eine grosse Glocke aus Wien, sowie einer kleinen Glocke aus Plowdiw bis in das heurige Jahr zweiglockig ertönte, während im heurigen Jahr eine dritte Glocke dazu ertstanden wurde, gehört vor allem wegen der reichlichen Bemalung des Kirchturms auf der Aussenseite der Kirche zu den bekanntesten Kirchen Bulgariens..

Die Kirche, eine einschiffige Pseudo-Basilika, mit einer Apsis und einer Narthex, welche über einen von aussen begehbaren Balkon für Frauen verfügt, deren berühmtestes Stück allerdings dennoch eine Ikone der Maria Mutter Jesu mit einem goldenen Apfel in der Hand ist, eine Ikone, welche unfruchtbaren Frauen ihre Fruchtbarkeit schenken soll. daher als Wundertätig gilt und jedes Jahr am 15.August dem Kirchenvolk gezeigt wird, spiegelt das bis in das 19.Jahrhundert anhaltende Missverhältnis von Frauen in der Ikonostase und realem Leben der Frau in der Kirche wider.

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