Nationalpark Rila

Edal Anton Lefterov, CC BY-SA 3.0


Der mit 81.000 Hektar grösste Nationalpark Bulgariens, der Rila-Nationalpark, dessen höchsten Gipfel der Berg Musala mit 2935 Höhenmetern darstellt, welcher vor vielen Jahrhunderten von den Protobulgaren nach ihrem Gott Tangra benannt wurde, dann aber im 15.Jahrhundert eine Umbenennung durch das osmanische Reich erhielt, ein Naturpartk, welcher am 24.Februar 1992 erst nach dem Ende der kommunistischen Jahre zum Nationalpark erklärt wurde und dessen bekanntestes Ausflugsziel das Rila-Kloster verkörpert, ist ein Nationalpark, der durch eine Lage nur oberhalb der 800 Höhenmetermarke letztlich nur über Gebirgsklima verfügt.

Besonders ist der Nationalpark allerdings vor allem durch seine 120 Trichterseen, welche in der letzten Eiszeit entstanden und heute nicht nur Algen, sondern auch verschiedenen Tieren aus längst vergangenen Zeiten einen Lebensraum bieten. Besonders auch, weil im Rila-Gebirge die Fluss Mariza entspringt, der dann in den Oblast Chaskovo fliesst, wo es dann 1371 zur alles entscheidenden Schlacht an der Mariza mit dem osmanischen Reich kam. Der Ort, wo Bulgarien besetzt wurde.

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