Himmelfahrtskathedrale (Patriachatskirche Veliko Tarnovo)

Die Himmelfahrtskathedrale[1] ( Bulgarisch: Патриаршеска катедрала „Свето Възнесение Господне“, Patriarsheska katedrala „Sveto Vaznesenie Gospodne“ ) in der Hauptstadt des zweiten bulgarischen Reiches, in der Stadt Veliko Tarnovo des Oblast Weliko Tarnovo, welche nach der Schlacht von Adrianopel (1205) aus Gründen des Friedensschlusses zwischen Zar Kalojan (bulgarisch Калоян Асен, wissenschaftliche Transliteration Kalojan Asen, auch Johannitzes; * um 1170; † 1207) und Balduin I. (lat.: Balduinus Constantinopolitanus * Juli 1171 in Valenciennes; † nach 20. Juli 1205 in Tarnowo, Bulgarien) des Lateinischen Kaiserreichs in den Jahren 1205 bis 1207, also noch vor der Ermordung von Zar Kalojan durch den Thronräuber Zar Boril (bulgarisch Борил Асен Стрез, wissenschaftliche Transliteration Boril Asen Strez; † nach 1218) in Thessaloniki erbaut worden sein dürfte, eine Kirche also, welche den Kampf zwischen den Templern und dem zweiten bulgarischen Reich im Sinne von Iwan Assen II. (bulgarisch Иван Асен II., wissenschaftliche Transliteration Ivan Asen, auch Johannes Assen II.; † 24. Juni 1241) einläutete, dürfte bei der Erbauung im Inneren- und Äusseren der Kirche durch solche Fresken ausgestattet worden sein, die es der bulgarisch-orthodoxen Kirche nach der neuerlichen Fertigstellunt 1985 unmöglich machten, die Kirche neuerlich zu weihen. Dabei dürfte es sich im 12. und 13.Jahrhundert, vor ihrer Zerstörung durch das osmanische Reich im Jahr 1393 um den Sitz des bulgarischen Patriarchats[2] gehandelt haben.

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