Die Brücke von Dolen

Kultur

Heute ist Dolen nicht nur für seine 70 alten Häuser bekannt, welche den typischen Stil der Häuser der bulgarischen Wiedergeburt in den Rhodopen wiederspiegeln, sondern es ist auch eine der wenigen römischen Brücken die aus dem 1.Jahrhundert erhalten blieben. Bei Ausgrabungen in der Nähe des Ortes konnten ein antikes Dorf, ein spätantikes Dorf, sowie eine spätantike Nekropole gefunden werden. Hier existiert eine spätantike Festung, sowie eine spätmittelalterliche Kirche also aus der Zeit des 13. bis 15. oder 16.Jahrhundert. Eine Besonderheit ist, das man hier die Überreste einer Schmelzhütte aus dieser Zeit finden konnte.

Ein Wahrzeichen der Stadt ist auch die 1834 erbaute St.Nikolaus-Kirche[11], welche Mitten in einem Klosterschulkomplex mit einer Klosterschule steht und heute über eine beleuchtete Kuppel verfügt.

Die Ikonostase wurde von Genzo Filipov[12], einem Maler der Debar-Schule[13] gemalt, welcher später auch in Gabrovo aktiv war. So das es in dem kleinen Dorf mit der Römerbrücke[14] und dem „Nikolovski-Brunnen“[15] („Николовската чешма“) mehrere Highlights gibt. Das Kopfsteinpflaster, welches der Stadt ein mittelalterliches Erscheinungsbild gibt und eine Glocke, welche 7 mal gegossen wurde, damit man sich auch in 8 Kilometer Entfernung hören kann, runden das Bild von Dolen ab.

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