Die versunkene Kirche von Zapalnya

Die versunkene Kirche von Zapalnya[1], einer Stadt welche unter dem osmanischen Reich wegen der Ölproduktion bekannt war, auf englisch submerged Church[2], eine Kirche, welche Jahr für Jahr in der Nähe der Stadt Gurkovo im Oblast Stara Sagora wieder für 2 Monate auftaucht, im Jahr 1895 erbaut wurde und welche man dem Heiligen Ivan Rilski (bulgarisch Иван Рилски, deutsche Entsprechung: Heiliger Johann vom Rila-Gebirge, * 876 in Skrino, Bulgarien; † 18. August 946 im Kloster Rila, Bulgarien), einem der ersten bulgarischen Einsiedler weihte, ist heute das einzig erhaltene und noch sichtbare Haus des Dorfes Zapalnya[3]. Ein Dorf, welches nach dem Bau des Zhrebchevo-Staudamms[4] in der Zeit der kommunistischen Jahre im Jahr 1965 in den Fluten des Stausees verschwand. Eine Tafel mit Inschrift am Ufer des Stausees erinnert bis heute an die vollkommen versenkte Stadt. Die Inschrift lautet: „Die Einwohner des Dorfes Zapalnya, welche dieses seit dem 15.Jahrhundert bewohnten, wurden 1962 vertrieben“.

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