Festung Momtschil

Pudelek (Marcin Szala), CC BY-SA 3.0 rs

Die Festung Momtschil[1], die man auch unter der Bezeichnung Podvis kennt, des sagenumwogenen Woiwoden (Herzogs) der Rhodopen, Momtschil, welcher später auch Angel Woiwoda aus Haskovo als Grundlage für die Schaffung seiner Organisation der „Woiwoden“[2] als Grundlage gedient haben dürfte,

eine Festung, welche sich unweit von Tschepelare im Oblast Smoljan befindet, einem Ort in welchem man zahlreiche christliche Gräber aus dem 12. bis 14. Jahrhundert, also aus der Zeit der Kreuzzüge, freilegen konnte,

diente Momtschil (auch Momčilo, bulgarisch Момчил, mittelgriechisch Μομ[ι]τζίλος oder Μομιτζίλας; * um 1305; † 7. Juli 1345 bei Anastasioupolis-Peritheorion) vor der Errichtung seines unabhängigen Herzogstums als seine Haus- und Stammburg.

Dem durch den Bürgerkrieg im byzantinischen Reich zwischen dem unmündigen Thronfolger Johannes V. Palaiologos (mittelgriechisch Ιωάννης Εʹ Παλαιολόγος, * 18. Juni 1332 in Didymoticho; † 16. Februar 1391 in Konstantinopel) und dem Feldherrn Johannes Kantakuzenos (mittelgriechisch Ἰωάννης ΣΤ′ Καντακουζηνός, * ca. 1295 in Konstantinopel; † 15. Juni 1383 in Mistra) aus armseeligen Verhältnissen hochgekommene Momtschil, gelang es im ehemaligen Gebiet des Lateinischen Kaiserreichsder Rhodopen ein unabhängiges Herzogtum errichten.

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